Erfolgreich bewerben Special: Mit 50+

Erfolgreich Bewerben und überzeugen - erst recht mit 50+

Aufgrund einer konkreten Bitte aus den Reihen meiner Facebook-"Fans" widme ich mich heute kurz und knapp, jedoch hoffentlich ausführlich genug der Frage, "Wie kann ich meinem Gesprächspartner im Bewerbungsgespräch vermitteln, dass ich mit 50+ noch längst nicht zum "alten Eisen" gehöre?"

Grundsätzlich gilt:
Den anderen kann ich nicht ändern, erst recht nicht innerhalb nur eines Gespräches. Sollten also auf der "anderen Seite" festgefahrene Überzeugungen und/oder sogar Vorurteile stehen, bleibt mir nur, das beste daraus zu machen und notfalls das Gespräch als Übung für kommende Gespräche zu sehen.

Was ich tun kann ist, mich vorzubereiten! Denn: Auf die innere Haltung kommt es an.
Viele ältere Kandidaten/innen gehen - bewusst oder unbewusst - recht verhalten bis hin zu pessimistisch mit der Haltung: "Die wollen doch sowieso bestimmt viel lieber eine/n viel Jüngere/n!" in ein Gespräch.

Um diese Haltung aktiv zu verändern können Sie insbesondere folgendes tun:

1. Erstellen Sie in diesem Sinne eine "Vor-Urteils-Liste" und erarbeiten und formulieren Sie konkrete Gegenargumente. Versetzen Sie sich dabei ganz in Ihren zukünftigen Arbeitgeber. Welche Vorbehalte könnte er gegen Sie haben und wie können Sie diese entkräften?

Zu Ihrer Liste zählen sowohl eigene (Selbstzweifel) als auch mögliche Vorurteile Ihrer Gesprächspartner. Beispielsweise, ob Sie noch flexibel genug sind, sich in ein neues Aufgabengebiet einzuarbeiten und anzupassen, ob Sie auch mit jüngeren, gegebenenfalls unerfahreren Chefs zurecht kommen werden, und vieles mehr.

Wie geht das "Beweisen?"
Dazu brauchen sie ein greifbares Beispiel. Das bedeutet, anstatt zu sagen: "Ich bin flexibel und wissbegierig." konkret zu sein und z.B. zu erläutern, dass Sie sich im letzten Jahr neben Ihrem Job in das Thema xxx eingearbeitet haben und die Implementierung von yyy im Unternehmen begleitet haben.

2. Stellen Sie auch alles, was Bezug zu Ihrer Tätigkeit hat und zeigt, dass Sie "mit der Zeit gehen", aktiv geblieben sind in den Vordergrund, z.B. durch die Benennung von Weiterbildungen und wo und in welchen Bereichen Sie im bisherigen Job etwas voran getrieben haben.

3. Und wenn Sie das geschafft haben, dann können Sie sich an die vielen Vorteile und guten Argumente machen, die Ihre langjährige Erfahrung, Ihr breiter Erfahrungsschatz und Ihre persönlichen Eigenschaften mit sich bringen.

Viel Erfolg!

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Artikel verfasst: 30.04.2012, 19:03 Uhr

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