Vom Sinn und Unsinn, sich verrückt zu machen...

Am Sonntag bekam ich eine Rundmail. Rundmails bekomme ich selten, da mein Freundeskreis weiß, dass ich selbst kaum welche verschicke, geschweige denn weiterleite. So bekomme ich meist nur die besonders guten und tollen. ;-)

Diese hier ist so eine. Sie ist sogar so gut, dass sie unbedingt hierher gehört, damit noch mehr tolle Frauen die Möglichkeit haben, sie zu lesen!

Der Text handelt vom Loslassen, vom wenig erfolgversprechenden Bestreben, es allen Recht machen zu wollen, von der Kunst, das zu tun, was man tut, die zu sein, die man ist und auch davon, dass es immer mehr als nur eine Wahrheit gibt.

Sie werden sich wiedererkennen, nicken, lächeln und vielleicht im Anschluss auch ein wenig darüber nachdenken, ob es sich lohnt, sich weiter "den Kopf zu zerbrechen". ;-)

Viel Spaß dabei!

Was wir Frauen alles falsch machen...


Geben wir unsere Kinder in die Kinderkrippe,
sind wir Rabenmütter.
Bleiben wir zu Hause, verkommen wir hinter
dem Kochtopf.
Verwenden wir Make-Up, tragen wir
Kriegsbemalung.
Verwenden wir keines, vernachlässigen wir
unser Äußeres.
Verrichten wir anspruchslose Arbeit, haben
wir keinen Ehrgeiz.
Erfüllen wir qualifizierte Aufgaben, sind
wir mit unserem Beruf verheiratet.


Zeigen wir Gefühle, sind wir Heulsusen.
Beherrschen wir uns, sind wir Eisberge.
Sind wir hilfsbereit, werden wir ausgenutzt.
Kümmern wir uns nur um unsere eigene Arbeit,
sind wir unkollegial.
Sind wir sehr attraktiv, halten wir unsere
Kollegen von der Arbeit ab.


Sind wir es nicht, gelten wir als
unscheinbar.
Sind wir Powerfrauen, schimpft man uns
Emanze.
Sind wir angepasst, fehlt uns der Pfeffer.
Sind wir intelligent, dürfen wir es nicht
zeigen.
Sind wir es nicht, müssen wir wenigstens
attraktiv sein.


Kommen wir mit Grippe in die Arbeit, stecken
wir die anderen an.
Bleiben wir zu Hause, legen wir uns wegen
jeder Kleinigkeit ins Bett.
Tragen wir Mini, stören wir den
Arbeitsfrieden.
Tragen wir Maxi, haben wir wohl Krampfadern.


Sind wir montags müde, lästert man.
Sind wir taufrisch, lästert man auch.
Gehen wir gerne aus, sind wir Partygirls,
die saufen.
Bleiben wir daheim, gelten wir als
Mauerblümchen.


Sind wir trinkfest, saufen wir alle Männer
unter den Tisch.
Trinken wir nichts, ist mit uns nichts
anzufangen.
Leisten wir viel, verlieren wir unseren
Charme.
Leisten wir wenig, verlieren wir die
Stellung.


P.S. Falls Sie das Pendant für die Männer kennen oder in einer kreativen Phase Lust haben, es zu verfassen, freue ich mich über einen Hinweis in den Kommentaren oder über den Text per Mail bzw. Kontaktformular.

Artikel verfasst: 18.01.2011, 20:34 Uhr

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